…könnte es mal losgehen. Also so richtig – in echt. Denn bis auf Rechnungen bezahlen ist bisher noch nichts gelaufen. Ok, Küche gekauft, Badmöbel ausgesucht, ein paar Pläne gesichtet, Finanzierung geregelt – all das ist jedoch noch nicht so richtig greifbar. Erst wenn man wirklich den Spaten in die Erde sticht, geht das Projekt Bau so richtig los. Oder war das bei euch anders?
Wenn ja nur die Baugenehmigung endlich eintrudeln würde…

“Hochglanz oder matt? Welche Front hätten Sie denn gerne?”
Küchenberater haben es sicher nicht leicht mit dieser Frage. Wir aber auch nicht mit einer endgültigen Antwort. Was nimmt man denn nun? Was ist empfindlicher, was lässt sich leichter sauber machen? Schöner finden wir die hochglänzende Variante. Habt ihr Erfahrungen damit?
Wenn ich das schon lese – vereinfachtes Genehmigungsverfahren. Selbiges regelt der § 57 der Hess. Bauordung (HBO), und nach diesem Verfahren wird unser Bauantrag bearbeitet, für den wir heute die Eingangsbestätigung bekommen haben.
“Über den Bauantrag ist innerhalb von drei Monaten nach Eingang des vollständigen Antrages zu entscheiden; die Bauaufsichtsbehörde kann diese Frist aus wichtigem Grund um bis zu zwei Monate verlängern.”
Drei Monate. Und das ist wohlgemerkt vereinfacht. Na ja, ich bin ja mal gespannt, wann es losgehen kann. Wie lange hat’s bei euch gedauert?
Nachdem wir gestern den Kreditantrag auf die Reise geschickt hatten – die Zinsen sind übrigens gerade auf Tiefstand und sollen angeblich wieder steigen – wurden wir heute mit der ehrenvollen Aufgabe bedacht, das Baugesuch mit unseren Unterschriften zu versehen. Während der Kreditantrag an zwei Stellen zu unterschreiben war, durften wir die Entwässerungsanträge und das Baugesuch (beides 4-fach) an ca. 180 Stellen signieren – pro Person versteht sich. Uff.
Mal schauen, wann wir die Kreditzusage und die Baugenehmigung erhalten. Zumindest Letzteres wohl dieses Jahr nicht mehr.

Der obligatorische Ordner für die Serviceunterlagen ist heute eingetroffen. Schwörer meint es gut mit seinen Bauherren. Ordnung muss sein. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich sämtliche Unterlagen bereits fein säuberlich in einem schnöden, mausgrauen Leitz-Ordner abgeheftet hatte. Womit wir wieder beim Thema Post wären. Ein Angebot für die Baugrunduntersuchung, die Rechnung von der Gerichtskasse für die Eigentümereintragung des Grundstücks – kaum im Postkasten und schon in den Akten. Auf dass es mit dem Bau auch so klappt!
Baublogs sind unheimlich informativ für den Bauherren 2.0 – wie hat man sich nur früher ausgetauscht? Ein Sammelsurium gibt es hier. Meine Favoriten sind die Blogs der Familie Gern, der Familie Propp und der Familie Wöhrle. Vielen Dank für die Infos. Sie sind uns eine große Hilfe bei unserem Projekt.
Hat noch jemand einen Link parat? Blogs mit Schwörer-Bauherren wären natürlich am meisten hilfreich.

Ich hab mal ein paar Bildchen vom Musterhaus hochgeladen. Die Bilder vom bzw. aus dem Werk stelle ich mal lieber nicht online. Von wegen Werksspionage und so, ne? Mein Tipp – einfach mal selber anschauen. Lohnt sich!
Nachtrag: mein netter Bauberater sagt, ich darf sie doch online stellen.
Hier sind sie.

Es ist vollbracht. Der Vertrag ist unterschrieben. Unser Vertrauen schenken wir der Firma SchwörerHaus.
Wir haben uns für das Haus Plan 412.28 entschieden, allerdings in KfW60-Ausführung. Und ob wir uns die Schieberolläden auch noch leisten können, entscheiden wir später. Aufgestellt soll es im Juni 2009 werden. Ist gar nicht mehr so lang hin…
Am Wochenende waren wir im Schwörer-Werk in Oberstetten. Sehr beeindruckend. Fotos reiche ich nach.
Kleine Umfrage an die ehemaligen Bauherren unter euch (Anregung via) – wie genau hat eure Kostenplanung hingehauen?
Edit: Die Umfrage musste ich rausnehmen. Das Voting-Tool von einem externen Anbieter hat die ganze Seite lahmgelegt.
Link: Kaufentscheidungen werden im Internet getroffen
Wie wahr, wie wahr. Wie hat man sich eigentlich früher orientiert? Gelbe Seiten & Mund zu Mund Propaganda? Am Stammtisch? Gerade jetzt bei der Entscheidung und Planung des Hausbaus wären wir ohne das Netz aufgeschmissen.